Experten sehen Kommerzialisierung der Maker-Community kritisch – Neues von der transmediale

Maker-Szene= Selbstermächtigung? Auch die Maker werden durch eine wachsende Industrie bedient, die nicht schlecht verdient. Ist es bereits jetzt Zeit, über ein neues Selbstverständnis nachzudenken? Bild: ultimaker.com

Das Festival „transmediale“ (wikipedia) ist seit fast 30 Jahren ein jährlich in Berlin stattfindendes, großes Event für kulturelles „nach-vorn-Denken“.

Unter dem Titel „Anxious to Make “ haben sich am gestrigen Donnerstag verschiedene Expert_innen dazu geäußert, wie sie die Entwicklung der Maker-Kultur mittlerweile einordnen:

Maker-Kultur gehört inzwischen zum Mainstream. Während sie ursprünglich von Ansätzen des Do-It-Yourself oder Do-It-Together geprägt war, werden Maker-Methoden und -werte wie Peer-Learning, lokale Produktion oder Wiederverwertung von Material zunehmend von For-Profit-Unternehmen übernommen.

Die komplette Ankündigung dieser Veranstaltung kann man hier nachlesen.

Leider finde ich noch keine Aufzeichnung dieser Vorträge. Allerdings gibt es bereits einen Bericht auf Heise, der sich zwar, wie mir scheint, vor allem auf die kritischen Aspekte konzentriert, sich aber dennoch interessant liest und ein Thema anschneidet, das bei der Beurteilung der „dritten Industriellen Revolution“ nicht unter den Tisch fallen sollte:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Transmediale-Instrumentalisierung-der-Maker-Szene-befuerchtet-3095223.html

 

UPDATE 09.05.16

Der Beitrag (englisch) lässt sich nachhören auf

https://voicerepublic.com/talks/re-positioning-maker-culture

 

Grüße

a

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